Noch da
Manches soll nicht verschwinden.
Auch wenn es aus den Augen gedrängt wird.
Auch wenn es zu Fragmenten zerfällt.
Auch wenn es zu Staub zerfällt.
Es bleibt.
Was Du siehst
Eine Karte, die verblasst.
Zerfällt.
Ins Nichts driftet.
Aber schau genauer hin.
Sie ist nicht weg.
Was Du fühlst
Das „Noch da“-Design handelt nicht vom Verlust.
Es handelt davon, was trotz allem überlebt.
Denn auch wenn die Umrisse sich auflösen,
hält etwas Tieferes seinen Platz:
Erinnerung
Identität
Wahrheit
Das Kind, das festhält
In einem anderen Moment steht ein Kind still da.
Hält einen Drachen, der wie etwas Zerbrechliches geformt ist.
Etwas, das verschwindet.
Und trotzdem – er lässt nicht los.
Nicht, weil es einfach ist.
Sondern weil es wichtig ist.
Anwesenheit kann nicht ausgelöscht werden
Es gibt einen Unterschied zwischen etwas, das verschwindet
und etwas, das ausgelöscht wird.
„Noch da“ existiert in diesem Zwischenraum.
Wo selbst das, was verblasst,
immer noch real ist.
Immer noch getragen.
Immer noch erinnert.
Immer noch da.
Noch da
Nicht laut.
Nicht weg.
Nicht vorbei.
Noch da.